Renates Blog-Referat

Mai 12, 2008

Exkurs Affiliate-Marketing

Einsortiert unter: Geld verdienen mit Blogs — renatesblogreferat @ 8:01 vormittags

Affiliate-Marketing boomt derzeit im online-marketingmäßig allgemein nicht sehr fortschrittlichen, sondern eher abwartenden Deutschland. Experten prognostizieren starke Zuwächse für die nächsten Jahre. Was so modern klingt, ist im Grunde ein alter Hut: Es greift auf altbewährte Vertriebsstrukturen, namentlich auf das Prinzip der Netzwerkpartner, zurück. Ein Vertriebspartner, der Affiliate, bewirbt auf seiner Internetseite Produkte oder Dienstleistungen eines anderen Unternehmens, des Merchants. Der Merchant zahlt zunächst nichts, das heißt, ihm entstehen keine fixen Kosten und somit bekommt er auf jeden Fall erst einmal ein Gratis-Branding. Im Fall einer Transaktion wie beispielsweise eines Verkaufs oder einer Kontaktaufnahme per Formular erhält der Affiliate eine Provision. Eine Transaktion kann beispielsweise das Hinterlassen einer Adresse oder das Abonnieren eines Newsletters sein. Üblich sind drei verschiedene Provisionen: Pay-per-click, Pay-per-sale und Pay-per-lead oder auch Mischformen davon. Während die ersten beiden selbsterklärend sind, bezieht sich Payper- lead auf neue Interessenten, Abonnenten, auf eine Adresse oder einen Download.

 

Ein prominentes Beispiel für sehr erfolgreiches Affiliate-Marketing ist der Online-Buchhändler Amazon, der bereits 1998 60.000 Partner hatte. Heute sind es mehr als eine halbe Million. Amazon und viele andere Merchants stellen den Affiliates Werbemittel aller Art zur Verfügung. Das können ganz normale Textlinks sein, aber auch verschiedene Banner und Buttons, die in die Website integriert werden. Manchmal handelt es sich auch um „Smart Content“, also um eine dynamische Aktionsbox auf der Seite des Affiliate, in die aktuelle Angebote des Merchant automatisch eingespeist werden. Es kommt sogar vor, dass der Merchant dem Affiliate Keyword-Datenbanken zur Verfügung stellt, die dazu führen, dass die Seite des Affiliate in Suchmaschinen besser gefunden wird, wodurch dann natürlich wiederum der Merchant profitiert. Das sind nur einige Beispiele, von denen es noch viele mehr gibt. Damit nun Affiliates und Merchants möglichst problemlos zueinander finden, gibt es Anbieter wie Affilinet oder Adbutler, die vermitteln und die die zum Betrieb des Partnerprogramms nötige Technologie bereitstellen. Über solche Partnernetzwerke, von denen es einige große und viele kleine im Internet gibt, wird häufig auch Abrechnung, Statistik und Controlling abgewickelt. Von solchen Partnernetzwerken zu unterscheiden sind die Anbieter von Partnerprogrammverzeichnissen, wie www.partnerprogramme.com oder www.affiliate.de. Sie übernehmen lediglich eine Vermittlerfunktion und listen Partnerprogramme auf.

 

 

Quelle: Lmmenett, Erwin: Praxiswissen Online-Marketing (2006)

Artikel aus der Zeitschrift webselling 2/2008 – Februar bis April

Einsortiert unter: Geld verdienen mit Blogs — renatesblogreferat @ 7:59 vormittags

Der Artikel beschreibt verschiedene Möglichkeiten, wie man mit Blogs Geld verdienen kann am Beispiel des CMS WordPress. WordPress ist vielseitig erweiterbar und bietet daher viele Chancen zur Einbindung von Werbung in Blogs. Zu Beginn sollte man allerdings sagen, dass beim Geld verdienen mit Blogs nur ein Taschengeld und keine Reichtümer zu erwarten sind.

 

Eine Möglichkeit zur Einbindung von Werbung wäre ein Blog zu einem bestimmten Fachthema und der Einbau von fachspezifischen Affiliate-Programmen. Allerdings gibt es bei dem Versuch, auf diese Weise zu Geld zu kommen, eine Menge schwarze Schafe. Sie haben keinen Blog im eigentlichen Sinne, sondern klauen nur Inhalte aus dem Internet zusammen, um Leute auf ihre Seite und damit zu ihren Affiliate-Angeboten zu locken. Solche scheinbaren Blogs nennt man auch Spam-Blogs oder kurz Splogs. Als Beispiele für gute Themen, die geeignet sind, zu Werbeeinnahmen zu kommen, nennt der Artikel z.B. Reisen, Versicherungen oder Datenrettung. Natürlich gilt: Der Blogbetreiber sollte schon starkes Interesse an seinemThema haben und sich gut auskennen, wenn die Sache Aussicht auf Erfolg haben soll.

 

Voraussetzung ist, dass der Blog in Suchmaschinen gut gefunden wird. Dafür gibt es spezielle Plugins, die man mit wenig Aufwand in WordPress einbinden kann. So kann man beispielsweise automatisch Metatags erstellen lassen. Der Artikel zeigt detailliert, wie es geht. Es gibt auch Plugins für die Erstellung google-gerechter Sitemaps, die stets automatisch bei neuen Beiträgen aktualisiert werden. Oder das Plugin WP-Amazon bietet die Möglichkeit, direkt nach Amazon-Produkten zu suchen und diese in die Blog-Beiträge einzubinden. Das Plugin Related Posts verlinkt automatisch die Inhalte des eigenen Blogs untereinander – ebenfalls eine gute Sache zur Suchmaschinenoptimierung.

 

Mit „Title Tags“ kann man für jeden Beitrag einen individuellen Title Tag erstellen, was positiv von Google bewertet wird. Mit einem anderen Plugin kann man Beiträge automatisch auf der viel besuchten Seite Yigg.de (einer Social Website) eintragen. Es gibt sogar ein Plugin zum Anzeigen von Google AdSense Anzeigen innerhalb von Beiträgen.

 

Textlinks sind eine Alternative für Blogbetreiber, die Banner für zu aufdringlichlich werbend halten. Auch durch Textlinks lässt sich Geld verdienen, und natürlich gibt es auch ein Plugin, um solche Textlinks unkompliziert in die Randspalte über WordPress einzufügen.

 

Sogar Blogger, die keine Lust haben, mit viel Mühe eigene Beiträge zu erstellen, bekommen Hilfe durch ein Plugin. WP-Autoblog verwandelt Newsfeeds in Blogbeiträge und sorgt so blitzartig für Content im Blog. Sicher nicht so ganz fair. Eventuell kann es auch Probleme mit dem Urheberrecht geben – das ist also nicht so ganz legal.

 

Und wenn dann die Kasse klingelt, gibt es sogar ein Plugin, das die Einnahmen im Admin-Bereich des Blogs anzeigt, sodass nicht ständig die Seite des Werbepartners aufgerufen werden muss.

 

Die Autoren des Artikels sind der Meinung, dass WordPress besser als jedes andere Blog-System zum Geld verdienen durch Online-Marketing geeignet ist.

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